Keine Abwertung des sächsischen Abiturs!

In Zukunft sollen sächsische Gymnasiasten eine Naturwissenschaft oder eine Fremdsprache im Abitur abwählen können. Der Vorsitzende des sächsischen Philologenverbandes kritisiert diese Regelung als Rückschritt und befürchtet eine Abwertung des Abiturs.

Dazu erklärt der schulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Uwe Wurlitzer:

„In den meisten Bundesländern sinkt das Niveau der Schulbildung und des Abiturs seit Jahren kontinuierlich. Seit langem fordert der Landesschülerrat, die Anforderungen an das sächsische Abitur ebenfalls zu senken und sich dem bundesweiten Niveau mehr anzunähern.

Wenn nun der Pisa-Sieger Sachsen sein Erfolgsmodell ändert, ist das ein äußerst fragwürdiges Verhalten des CDU-Kultusministeriums. Ein Schülerrat kann Anregungen geben, aber nicht das Leistungsniveau im Freistaat bestimmen! Möglicherweise ist Kultusministerin Kurth dennoch hoch erfreut über den Vorstoß der Schüler: So werden durch die Unterrichtseinsparung Lehrer frei, die sie nach jahrelanger verfehlter Sparpolitik händeringend an anderer Stelle benötigt.“

 

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